Auszeichnungen

Bereits im Jahr 1996 erhielt Fraport eine Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems (QMS) gemäß der ISO 9001. Ab dem Jahr 2000 wurde die Zertifizierung auch auf Konzern-Gesellschaften ausgedehnt und ein Zertifizierungs-Verbund gebildet.

Einzelne Konzernunternehmen sind zusätzlich nach OHSAS 18001 (Arbeitsschutz) durch die TÜV NORD CERT GmbH zertifiziert. Weitere Informationen unter: https://www.fraport.com/de/konzern/managementsysteme/qualitaetsmanagement.html und https://www.fraport.com/de/konzern/managementsysteme/arbeitsschutzmanagement.html

Ein Beleg für das erfolgreiche CO2-Management von Fraport ist die Teilnahme an der Airport Carbon Accreditation des ACI (Airports Council International). Sie hat sich seit 2010 zum weltweiten Standard für CO2-Reporting und -Management an Flughäfen entwickelt. Die Beteiligung auf Level 2 („Reduction“) oder höher erfordert den Nachweis sowohl eines CO2-Reduktionsziels, eines CO2-Managements gemäß internationalen Anforderungen als auch jährliche Emissionsminderungen, die extern gutachterlich überprüft sind.

2009 erhielt die Fraport AG als erste Flughafen-Betreibergesellschaft die Akkreditierung im Rahmen der „Airport Carbon Accreditation“ und hat bereits 2012 den Level 3 („Optimisation“) erreicht. Der Flughafen Ljubljana hat 2015 Level 2 erlangt und strebt mittelfristig Level 3+ („Neutrality“) an. Seit dem  Geschäftsjahr 2019 sind auch die Konzern-Flughäfen Varna und Burgas in Bulgarien sowie die griechischen Flughäfen Kefalonia, Mytilini, Rhodos und Thessaloniki – erstmals auch Chania und Samos – im Level 1 („Mapping“) geführt. Der Flughafen Lima hat erstmals an der Airport Carbon Accreditation teilgenommen und erfolgreich ein Zertifikat für Level 1 erhalten. Der Flughafen in Antalya befindet sich bereits auf Level 3+ („Neutrality“).

Die aktuellen Zertifikate des Fraport-Konzerns gibt es hier: https://www.fraport.com/de/umwelt/umweltmanagement.html

Im Jahr 2009 hat Fraport die Verhaltensrichtlinie des größten europäischen Einkäuferverbandes, dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) unterzeichnet. Die Richtlinie beruht insbesondere auf den Grundsätzen des UN Global Compact und enthält fundamentale Regeln zur Bekämpfung von Korruption, kartellrechtswidrigen Absprachen, Kinder- und Zwangsarbeit sowie zur Einhaltung von Menschenrechten, Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie fairen Arbeitsbedingungen. Die unterzeichnenden Unternehmen haben sich verpflichtet, die sogenannten „Business Conduct Rules“ einzuhalten und bei ihren Lieferanten zu fördern.

Weitere Informationen unter https://www.bme.de/initiativen/compliance/

Fraport beteiligt sich seit 2006 am Carbon Disclosure Project (CDP), der weltweit führenden Klimareporting-Initiative der Finanzwirtschaft, die Unternehmen und deren Strategien im Hinblick auf den Klimawandel und das CO2-Reporting analysiert. Im Climate Disclosure Scoring 2015 verbesserte sich Fraport gegenüber dem Vorjahr um drei Punkte auf 98 von 100 Punkten. Das Climate Disclosure Scoring bildet die Vollständigkeit der Berichterstattung ab und gilt somit als Indikator für die Nutzbarkeit der Daten.

Es ist gleichzeitig Spiegelbild für die Transparenz eines Unternehmens in Klimawandelfragen (Quelle: CDP Climate Change Report 2015 – Dach 350 + Edition). Im Jahr 2016 erfuhr die Bewertungssystematik eine grundsätzliche Neuerung und ist seither in fünf Stufen unterteilt. Fraport wurde in den Jahren 2016 bis 2019 mit dem Bewertungsniveau C „Awareness“ ausgezeichnet.

Dieses Bewertungsniveau macht deutlich: Die Fraport AG setzt sich mit den Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit auf den Klimawandel auseinander.

Weitere Informationen unter https://www.cdp.net/en

Die Unternehmenszentrale der Fraport AG entspricht den Standards der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Das im Frühjahr 2013 fertiggestellte Gebäude am Tor 3 des Flughafens Frankfurt erfüllt die anspruchsvollen Qualitätskriterien der „Goldklasse“. Das Zertifikat bestätigt, dass  mindestens 80 Prozent der umfangreichen Kriterien erfüllt werden, die das komplexe System vorgibt.

Der Deutschland Ethik 30 Aktienindex listet Unternehmen, die an der Deutschen Börse vertreten sind und strengen ethischen Standards gerecht werden. Als Voraussetzung für die Mitgliedschaft in diesem Index müssen alle Unternehmen den oekom Prime Status der Ratingagentur oekom research erreichen. Zusätzlich entscheidet ein Ethikrat über die Aktien, die von oekom research analysiert wurden. Der Ethik 30 Aktienindex wurde vom Vermögensverwalter Rhein Asset Management in Kooperation mit oekom research entwickelt und im Mai 2014 offiziell am Markt eingeführt. Die Fraport AG ist Mitglied in diesem Index.

Die Fraport-Umweltpolitik verpflichtet alle Konzern-Gesellschaften zu einem nachhaltigen, schonenden und vorsorgenden Umgang mit natürlichen Ressourcen und der Umwelt. Dazu sind in der Fraport AG sowie in allen vollkonsolidierten Konzern-Gesellschaften, die aufgrund ihrer Geschäftsaktivitäten als „grundsätzlich umweltrelevant“ gelten, Umweltmanagementsysteme installiert. Diese sind fast ausnahmslos nach der einschlägigen Norm ISO 14001 oder der europäischen EMAS-Verordnung zertifiziert beziehungsweise validiert. Das „Eco Management and Audit Scheme“ ist ein von der Europäischen Union entwickeltes System für freiwilliges Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung. Diese erfolgt durch staatlich überwachte Umweltgutachter. EMAS gilt als das weltweit anspruchsvollste Umweltmanagementsystem. Seit 1999 unterzieht sich die Fraport AG der Umweltprüfung nach EMAS und seit 2002 erfolgt die Überprüfung auch nach der internationalen Norm ISO 14001.

Die aktuellen Zertifikate des Fraport-Konzerns gibt es hier: https://www.fraport.com/de/umwelt/umweltmanagement.html

Fraport wurde im Dezember 2013 in das „Ethibel EXCELLENCE Investment Register“ aufgenommen. Damit wird das branchenweit überdurchschnittliche Engagement der Fraport AG im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) gewürdigt.

Seit März 2014 ist Fraport Teil des „Ethibel Sustainability Index“. Dieser Index setzt sich aus 200 europäischen Unternehmen zusammen, die hinsichtlich Corporate Social Responsibility die beste Performance ausweisen. Die Mitgliedschaft von Fraport in diesem Index wurde mit Wirkung zum 8. Mai 2020 bestätigt.

Die Fraport AG ist seit 2006 im FTSE4Good gelistet und bleibt auch nach der Indexüberprüfung im Jahr 2020 in der FTSE4Good Indexserie vertreten.

Die von FTSE Russell ins Leben gerufene FTSE4Good-Indexserie erfasst Unternehmen, die sich durch besonderes Engagement in den Bereichen Umwelt, Soziales und verantwortliche Unternehmensführung auszeichnen. Auf dem Markt dient die Indexserie als Kriterium u.a. für nachhaltig und verantwortungsbewusst getätigte Investitionen.

Weitere Informationen unter https://www.ftserussell.com/products/indices/ftse4good

„E-PORT AN Elektromobilität am Flughafen Frankfurt" vereint Projekte zur Elektromobilität am Flughafen Frankfurt. Das langfristige Ziel ist es, für die Abfertigung in Frankfurt nur noch elektrisch betriebene Geräte und Maschinen einzusetzen. Rund 500 Elektrofahrzeuge von Paletten- und Containerhubwagen über Förderbandwagen bis hin zu Kleinbussen sind bereits im Einsatz. Das sind rund 14 Prozent aller Fraport-Fahrzeuge am Standort Frankfurt.

2014 hat die Initiative E-PORT AN den renommierten GreenTec Award in der Kategorie Luftfahrt erhalten. Die Partner bei der Initiative sind die Lufthansa Group, das Land Hessen und die Modellregion Elektromobilität Rhein-Main. 

Mehr Informationen unter www.e-port-an.de   

Im Jahr 2020 hat die Ratingagentur ISS-oekom research die Fraport AG mit dem „Prime Status“ ausgezeichnet. Den Prime Status erhalten Unternehmen, die im Rahmen des ISS-oekom Corporate Ratings „Social and Environmental Performance“ zu den führenden Unternehmen ihrer Branche zählen und die branchenspezifischen Mindestanforderungen erfüllen.

Weitere Informationen unter https://www.issgovernance.com/esg-de/ (ISS-oekom)

Im Sinne einer verantwortungsvollen Unternehmensführung an allen Konzernstandorten hat sich die Fraport AG zur Einhaltung der wichtigsten, international anerkannten Verhaltenskodizes – den Prinzipien des UN Global Compact (seit Juli 2007), den OECD-Leitsätzen und den ILO Kernarbeitsnormen – verpflichtet.

Der Flughafen Frankfurt wurde von den Lesern des „STAT Trade Times International“ zum besten internationalen Frachtflughafen gewählt. Der Luftfrachtstandort Frankfurt bietet mit seiner zentralen Lage in der Mitte Europas und Deutschlands, der idealen intermodalen Anbindung sowie einer hervorragenden Infrastruktur schon heute weltweit einmalige Rahmenbedingungen. Die Attraktivität des Flughafens Frankfurt beruht nicht alleine auf seinem kontinuierlichen Verkehrs- und Frachtwachstum, sondern auch den integrierten Netzwerken im Luft- und Bodenverkehr, der dynamischen Akkumulierung von Expertise, der engen Zusammenarbeit mit seinen Partnern sowie der innovativen Arbeitsweise.

Das „STAT Trade Times“-Magazin wurde 1986 gegründet und ist das marktführende Fachmagazin für die Cargo-Branche. Überreicht wurde der Preis im Rahmen der fünften internationalen Fachveranstaltung „Air Cargo India 2014“ in Mumbai.

In den letzten Jahren wurden uns zahlreiche Auszeichnungen für unsere Personalpolitik verliehen. Für uns ist das Ansporn und Verpflichtung, unsere erfolgreichen Konzepte weiterzuführen und zu optimieren.

Fraport ist Erstunterzeichner der Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in Hessen.

Die Beschäftigungssituation in Deutschland ist vom demografischen Wandel geprägt. Immer mehr Menschen müssen sich neben dem Beruf um die Pflege von Angehörigen kümmern. Unterzeichner dieser Charta verfolgen das Ziel, ihre Beschäftigten bei der Übernahme der Verantwortung für pflegebedürftige Angehörige zu unterstützen.

Die Fraport AG ist seit vielen Jahren Teil des Unternehmensnetzwerks „Erfolgsfaktor Familie“ und engagiert sich für eine familienbewusste Personalpolitik. Das Unternehmensnetzwerk ist eine Initiative des Bundesfamilienministeriums und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Mit der Mitgliedschaft setzt die Fraport AG ein Zeichen dafür, dass sie sich mit dem Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie intensiv auseinandersetzt und konkret fördert.

Die Fraport AG wurde für ihr langjähriges Engagement für ihre Spitzensportler und deren duale Karriere (Spitzensport und Ausbildung/Beruf) als „Spitzenfreundlicher Betrieb 2019“ ausgezeichnet.