Werte & Kodizes

Verantwortungsvolle und transparente Unternehmensführung

Fraport hat sich dazu verpflichtet, nationale und internationale anerkannte Kodizes einzuhalten. Das ist für Fraport die zentrale Grundlage, um Vertrauen zu schaffen. Fraport toleriert keinerlei Form von Korruption oder anderen unlauteren Geschäftspraktiken. Die Bekämpfung von Korruption und Bestechung ist zudem wesentlicher Bestandteil des weltweit geltenden Fraport-Verhaltenskodex.

Die OECD-Leitsätze sind ein 1976 verabschiedeter Verhaltenskodex für weltweit verantwortliches Handeln von Unternehmen.

Sie sind Teil der Erklärung über internationale Investitionen und multinationale Unternehmen der OECD. Sie geben Empfehlungen für verantwortliches Unternehmerverhalten bezüglich Transparenz, Arbeitsbeziehungen, Umwelt, Korruption, Verbraucherschutz, Technologietransfer, Wettbewerb und Steuern. 

Die ILO-Kernarbeitsnormen wurden 1998 in einer Deklaration der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) niedergelegt.

Sie definieren Sozialstandards im Rahmen der Welthandelsordnung, die menschenwürdige Arbeitsbedingungen und einen hinreichenden Schutz gewährleisten sollen. Die vier Grundprinzipien sind Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen, Beseitigung der Zwangsarbeit, Abschaffung der Kinderarbeit und Verbot der Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf.

Der UN Global Compact ist seit 1999 das weltweit größte und wichtigste Netzwerk für unternehmerische Verantwortung und Corporate Social Responsibility.

Im Dialog mit staatlichen und nicht-staatlichen Vertretern werden Partnerschaften initiiert und praktikable Ansätze entwickelt.

Die Teilnehmer veröffentlichen jährlich einen Fortschrittsbericht zu dessen zehn Prinzipien. Sie behandeln die Themen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung.

Die Umsetzung der zehn Prinzipien in der Unternehmensführung ist im GRI-Bericht dokumentiert.

Fraport hat den Nachhaltigkeitsbericht und den GRI-Bericht (GRI Standard, Core) nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex anerkennen lassen und die Entsprechenserklärung eingereicht.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Deutschen Nachhaltigkeitskodex zu finden. 

Um diese Prinzipien im Unternehmen zu verankern, hat Fraport zwei Verhaltenskodizes eingeführt, einen für Beschäftigte sowie einen für Lieferanten. Das Dach dieser Selbstverpflichtungen bildet die Fraport-Policy.

Die Fraport AG verpflichtet Geschäftspartner und Lieferanten, abhängig von lokalen Gegebenheiten im Rahmen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), dazu, den Fraport-Lieferantenkodex einzuhalten. Darin sind der korrekte Umgang mit Beschäftigten, die Achtung der Menschenrechte, des Umwelt- und Klimaschutzes, die Integrität im Geschäftsverkehr sowie das Verbot von Korruption und Bestechung enthalten. Ein Verstoß kann zur Kündigung der Geschäftsbeziehung führen. Ebenso drohen bei Kartellverstößen und schweren Verfehlungen eine Vertragsstrafe und ein pauschalierter Schadensersatzanspruch. Geschäftspartner und Lieferanten müssen sich auch dazu verpflichten, diese Grundsätze bei ihren eigenen Lieferanten einzufordern und sicherzustellen.

Die Fraport AG verpflichtet sich grundsätzlich, den Einkauf von Produkten und Dienstleistungen konsequent an Nachhaltigkeitskriterien auszurichten, und unterzeichnete eine entsprechende vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz initiierte Zielvereinbarung.

Der Fraport-Konzern bekennt sich zu internationalen Verhaltenskodizes, insbesondere den Prinzipien des UN Global Compact, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen und den Kernarbeitsnormen der International Labor Organization.

Die Achtung der Menschenrechte ist im konzernweit verbindlichen Verhaltenskodex verankert: Fraport hat sich darin verpflichtet, das Grundrecht auf Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandlungen zur Regelung der allgemeinen Arbeitsbedingungen im Fraport-Konzern zu achten. Zudem legt der Verhaltenskodex fest, den legitimierten Arbeitnehmervertretungen eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit anzubieten und nach einem fairen konzernweiten Interessenausgleich zu streben. Fraport lehnt jegliche Form von Zwangs- oder Kinderarbeit ab und steht dafür ein, dass die Rechte von Kindern und Jugendlichen geachtet werden.