Ihr Standort

Mit unseren Luftverkehrspartnern haben wir eine Vielzahl an Schallschutz-Maßnahmen erarbeitet und am Flughafen Frankfurt implementiert.

Wir sehen unsere kontinuierliche Aufgabe darin, Lärmbelastung im Umland weiterhin zu reduzieren und darüber transparent zu informieren.

Mit der Individuellen Fluglärminformation erhalten Anwohner einen kompakten Überblick über die persönliche Fluglärmsituation am eigenen Wohnort. Im Bereich „Rund um die Immobilie“ informieren wir über den Anwohner-Schutz durch Leistungen des Dachsicherungsprogramms und baulichen Schallschutzes. Unter Lärmwerte können Schallpegelwerte und Flugspuren von An- und Abflügen eingesehen werden.

Erklärfilm FraMap

 

FRA Map bietet die Möglichkeit, die Themengebiete Fluglärm, Schallschutz und Flugbetrieb interaktiv zu erkunden. Über die Adresssuche können Sie direkt zu jeder in der Karte vorhandenen Adresse navigieren – auch zu Ihrer Heimatadresse – und Flugrouten, Betriebsrichtungsverteilung Fluglärmmessungen im direkten Umfeld der eingegebenen Adresse einsehen.

Individueller Fluglärmsteckbrief

Mit dem individuellen Fluglärmsteckbrief erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die Fluglärmsituation am eigenen Wohnort. Einfach eine Adresse im Umland des Flughafens eingeben. Die Ausgabe erfolgt nach nur einem Klick und bietet detaillierte Informationen zu den Flugbewegungen auf den An- und Abflugrouten im Umkreis von 5 km um den eingegebenen Standort sowie zu der für den Standort berechneten Fluglärmbelastung.Wenn der Standort im Lärmschutz- oder Dachsicherungsbereich des Flughafens Frankfurt liegt, erhalten Sie Hinweise, um mögliche Ansprüche auf baulichen Schallschutz oder Dachsicherungsmaßnahmen geltend machen zu können.

FRA NoM (Fraport Noise Monitoring) zeigt aktuell gemessene Lärmwerte an den stationären Fluglärmmessstellen der Fraport AG sowie An- und Abflüge am Flughafen Frankfurt.In FRA NoM können Pegelverläufe mit Klick auf eine der Messstationen detailliert angezeigt und Steig- oder Sinkprofile einer Flugbewegung per Mausklick nachverfolgt werden.Auch bietet FRA NoM die Möglichkeit, den Abstand zu einem Vorbeiflug oder zu einer nahegelegenen Messstelle aus der Perspektive des eigenen Wohnortes zu erkennen (Haussymbol in der unteren Leiste anklicken und Adresse eingeben).

Fraport hat verschiedene Maßnahmenprogramme ins Leben gerufen, die Besitzer und Anwohner gleichermaßen für den verursachten Fluglärm und alle mit dem Flugbetrieb zusammenhängenden Einschränkungen entschädigen oder die Auswirkungen lindern.

Durch bauliche Maßnahmen an Gebäuden können die Lärmeinwirkungen im Rauminneren deutlich reduziert werden. Dadurch stellt der Passive Schallschutz einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der durch Fluglärm betroffenen Bevölkerung dar. Basierend auf dem Planfeststellungsbeschluss des HMWEVL zum Ausbau des Flughafens Frankfurt vom 18. Dezember 2007 und der Festlegung des entsprechenden Lärmschutzbereichs durch die Landesregierung per Rechtsverordnung, die am 13. Oktober 2011 in Kraft getreten ist, ist nunmehr das dritte Passive Schallschutzprogramm aus dem Jahr 2011 noch in Umsetzung.

Für die Erreichung des Zieles, den Lärmpegel im Rauminneren von Gebäuden in anspruchsberechtigten Gebieten zu verringern, wurden für das aktuelle Passive Schallschutzprogramm rund 150 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, bauliche Schallschutzmaßnahmen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus zeitlich vorgezogen und durch weitere finanzielle Mittel aus dem Regionalfonds erweitert.

Am 29. August 2013 ist die Außenwohnbereichsentschädigung als 3. Durchführungsverordnung zum Fluglärmgesetz in Kraft getreten. Darin wurde erstmalig eine Entschädigung für die durch Fluglärm beeinträchtigte Nutzung des Außenwohnbereichs (Garten, Terrasse, u. ä.) gesetzlich eingeführt. Soweit das bebaute Grundstück in der Tag-Schutzzone 1 des Lärmschutzbereichs liegt, besteht eine Berechtigung, eine Außenwohnbereichsentschädigung zu beantragen. Der Anspruch auf die Entschädigung besteht seit dem 13. Oktober 2016. Die Höhe der Entschädigung hängt von der Art der Immobilie ab. Unterschieden wird bei der Außenwohnbereichsentschädigung zwischen Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Mehrfamilienhaus und Eigentumswohnung. Um welche Art von Immobilie es sich in Ihrem Fall handelt, können Sie anhand dieser Kriterien feststellen. Ob und ab wann für Sie der Entschädigungsanspruch gilt, können Sie über das Schallschutzportal des RP Darmstadt selbst ermitteln oder beim Regierungspräsidium Darmstadt anfragen.

Der Antrag auf Außenwohnbereichsentschädigung ist ausgefüllt an das Regierungspräsidium Darmstadt zu schicken, dieses ist zuständig für die Gewährung der Entschädigungen. Bei der Beantragung haben Sie die Wahl zwischen einer gesetzlichen Pauschale und einer Entschädigung anhand eines Verkehrswertgutachtens Ihrer Immobilie. Informationen zu den beiden Verfahren und was Sie beachten müssen, erhalten Sie beim Regierungspräsidium Darmstadt. Weitere Informationen finden Sie in den Antworten auf häufig gestellte Fragen und dem Portal Außenwohbereichsentschädigung des RP DarmstadtRegierungspräsidium Darmstadt

Sowohl Untersuchungen Dritter als auch unsere eigenen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Immobilien in Flughafennähe nicht an Wert verlieren.

Nach Inbetriebnahme der Startbahn West in den achtziger Jahren hat sich die Situation der von Abfluglärm dieser Bahn betroffenen Kommunen erheblich verändert. Dies hat zu einem zeitweiligen Druck auf die Immobilienpreise in diesen Kommunen geführt, der jedoch nach einiger Zeit wieder ausgeglichen wurde.

Können durch den Flugverkehr Verschmutzungen an meiner Immobilie entstehen?

Verschmutzungen können durch Ruß oder sonstigen Staub verursacht werden. Der Flugverkehr ist daran allerdings selbst im näheren Flughafenumfeld kaum beteiligt.

Gemäß der im Planfeststellungsverfahren zum Ausbau des Flughafens Frankfurt Main erstellten Fachgutachten ist ein Beitrag des gesamten Flughafenbetriebes zur Feinstaub-Belastung (PM10 ) nur im Nahbereich zu erkennen und auch dort nur sehr gering. Bis zu einer Entfernung von 1 km vom Flughafenzaun beträgt er noch maximal 1 µg/m3 gegenüber etwa 25 µg/m3 Gesamtbelastung. Der Flughafenbetrieb trägt also in einer Entfernung von 1 km vom Flughafenzaun nur mit bis zu vier Prozent zur Gesamtbelastung durch Feinstaub bei. Dies gilt ebenfalls für Ruß, der etwa 50 Prozent des Feinstaubs im Triebwerksabgas ausmacht.

Eine zeitweise verstärkt auftretende Verschmutzung von Oberflächen kann mit dem Auftreten austauscharmer Wetterlagen zusammenhängen, in deren Verlauf sich Schadstoffe und Staub in der Luft anreichern können. Dies ist gerade im Herbst und Winter nicht ungewöhnlich.

Informationen zu Abwässern von Flugzeugen

Die Entsorgung des Inhalts der Bordtoiletten erfolgt am Boden durch Absaugen mittels eines Ablassschlauchs und nicht – wie häufig vermutet – durch Öffnen einer Luke in der Luft. Der Tankinhalt wird abgesaugt und die Toilettenanlage anschließend mit einem Desinfektionsmittel gefüllt.
Trotz sorgfältiger Wartung kann es gelegentlich vorkommen, dass die Auslasssysteme am Flugzeug leicht undicht werden. Dies kann einen geringfügigen Austritt von Flüssigkeit während des Fluges zur Folge haben, die bedingt durch die niedrigen Außentemperaturen dann gefriert und an der Außenhaut des Luftfahrzeugs haftet. Bei sinkender Flughöhe steigt die Lufttemperatur und bewirkt, dass diese „Eisklumpen“ an Festigkeit verlieren und mit der Windströmung zu Boden fallen können.

Leider lässt sich jedoch in nahezu allen Fällen die verursachende Maschine nicht ermitteln, da die An- und Abflugstrecken von vielen Flugzeugen genutzt werden, der Zeitpunkt zumeist nicht exakt bestimmt werden kann und die Überreste nicht senkrecht, sondern in einer Parabel zu Boden fallen.

Im Interesse der Anlieger und Beschäftigten des Frankfurter Flughafens engagiert sich Fraport in Sachen Luftqualität. Hierzu gehört auch die kontinuierliche Überwachung der Luftqualität vor Ort. Die Messungen dienen der fortlaufenden Bestimmung der aktuellen Luftschadstoffsituation.

Das Schadstoffspektrum des Flugverkehrs entspricht dem des Straßenverkehrs, da in beiden Fällen ähnliche Kraft­stoffe unter vergleich­baren Bedingungen verbrannt werden. Dennoch gibt es einige Unterschiede, die sowohl die Gewichtung einzelner Komponenten des Abgases beeinflussen, als auch deren Ausbreitung in der Atmosphäre.