Dachsicherungsmaßnahmen gegen Gefahren durch Wirbelschleppen landender Flugzeuge

Durch seine Entscheidung vom 12.09.2017 bestätigte der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) die Schutzvorkehrungen des Verkehrsministeriums des Landes Hessen gegen die verursachten Gefahren durch Wirbelschleppen landender Flugzeuge. Mit den Planergänzungsbeschlüssen vom 10.05.2013 und dem 26.05.2014 legte das Hessische Verkehrsministerium die Gebiete um den Flughafen Frankfurt fest, die von Wirbelschleppenrisiken betroffenen sind und ordnete entsprechende Schutzvorkehrungen an. Diese werden seitdem mit dem Dachsicherungsprogramm der Fraport umgesetzt.

Planergänzungsbeschluss vom 10.05.2013

Planergänzungsbeschluss vom 26.05.2014

Laut VGH wurden die vorgelegten Schadensanalysen und gutachtlichen Stellungnahmen beanstandungsfrei ermittelt und bewertet. Diese fungieren als Basis der vorgenannten Planergänzungsbeschlüsse. Auch seien keine weiteren Betriebseinschränkungen für den Flughafen Frankfurt erforderlich, die im Zusammenhang mit diesen Gefahren stehen.

Fraport nimmt die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger bezüglich Wirbelschleppen von landenden Flugzeugen sehr ernst. So setzte Fraport im April 2013 in Flörsheim und Raunheim ein freiwilliges Dachinspektionsprogramm um, bei dem zahlreiche Dacheindeckungen geprüft wurden. Rund 2500 Dächer wurden bisher im Rahmen des Programms gesichert.

Eine erste unverbindliche Auskunft, ob die eigene Immobilie im Anspruchsgebiet liegt, kann über Eingabe der Adresse unter www.fraport.de/fluglaerminfo ermittelt werden. Zur abschließenden Feststellung der Anspruchsberechtigung ist die als Anlage zum Planergänzungsbeschluss des HMWEVL vom 26. Mai 2014 beigefügte Kartendarstellung maßgeblich.

Weitere Informationen zum Dachsicherungsprogramm finden Sie auf unserer Informationsseite. Dort stellen wir auch das Antragsformular zum Herunterladen bereit.