Schallschutzprogramme

Mit Lärmreduzierung und Schallschutzmaßnahmen möchten wir ein Ausgleich schaffen zwischen Mobilitätsangebot und wirtschaftlichem Erfolg auf der einen Seite und Lebensqualität der Menschen im Umfeld des Flughafens auf der anderen Seite.

Wir verstehen es als unsere Daueraufgabe, Fluglärmbelastungen trotz Zunahme des Flugverkehrs so gering wie möglich zu halten.

Aktiver Schallschutz

Schallmeßgerät

Messungen auf dem Vorfeld

Mit unseren Partnern im Luftverkehr arbeiten wir kontinuierlich daran, vorhandene Schallschutzmaßnahmen zu optimieren sowie neue Lärmschutzansätze zu prüfen und zu implementieren. Ziel des aktiven Schallschutzes ist, Lärm direkt an der Quelle zu reduzieren und Lärmemission am Boden insbesondere für hochbelastete Gebiete zu mindern


Passiver Schallschutz

Ziel der Passiven Schallschutzes ist, durch entsprechende Baumaßnahmen die äußeren Lärmeinwirkungen im Rauminneren zu verringern. Für das aktuelle Passive Schallschutzprogramm sind rund 150 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, bauliche Schallschutzmaßnahmen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus zeitlich vorgezogen und durch weitere finanzielle Mittel aus dem Regionalfonds erweitert.

Luftaufnahmen 2019

Frankfurt/Main Skyline

Ziel des Passiven Schallschutzes ist es, durch entsprechende Baumaßnahmen in den Gebäuden, die äußeren Lärmeinwirkungen im Rauminneren zu verringern.

Soweit ein bebautes Grundstück in der Tag-Schutzzone 1 des Lärmschutzbereichs liegt, besteht ein Anspruch auf Entschädigung für die Fluglärm bedingt eingeschränkte Nutzung des Außenwohnbereichs.


Lärmobergrenze

Als letzte Maßnahme des Lärmschutzpaketes, welches aus dem Mediationsverfahren zum Bau der Landebahn Nord-West hervorging, wurde 2017 die Lärmobergrenze umgesetzt und befindet sich nun im Regelbetrieb.

Flugzeugabfertigung

Flugzeug Be- und Entladung

Eine Handlungsempfehlung des Mediationsverfahrens war ebenfalls die Implementierung einer Lärmobergrenze, die den Zuwachs an Lärm begrenzen soll.

Die zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor Fluglärm mit einem freiwilligen Bündnis im November 2017 eingeführte Lärmobergrenze ermöglicht nun einen entsprechenden Einfluss auf die Lärmsituation am Tag. Mit der Einführung wurden alle der im Mediationsverfahren empfohlenen Maßnahmen umgesetzt.