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Fraport erhält weitere Fördermittel für emissionsfreie Bodenstromversorgung

Bundesministerium für Verkehr unterstützt bei Ausrollung von PCA und Anschaffung mobiler batterieelektrischer Ground Power Units  

Flughafenbetreiber Fraport treibt die Modernisierung der Bodenstromversorgung für parkende Flugzeuge weiter voran. Bis 2030 sollen alle 252 Parkpositionen am Flughafen Frankfurt entweder ans Bodenstromnetz angeschlossen sein oder über mobile batterieelektrische Ground Power Units (GPU) verfügen. Gleichzeitig nimmt Fraport weitere Anlagen in Betrieb, die vorklimatisierte Kabinenluft (Pre-Conditioned Air, PCA) bereitstellen.  

Beide Projekte werden im Rahmen des Förderprogramms zur Marktaktivierung alternativer Technologien für die klima- und umweltfreundliche Versorgung von Luftfahrzeugen mit Bodenstrom an Flughäfen (Bodenstrom-Richtlinie) mit insgesamt rund 8,7 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert, Anträge werden durch die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen bewilligt.

Batterieelektrische GPU ersetzen Dieseltechnologie

Aufgrund infrastruktureller Gegebenheiten ist eine flächendeckende Ausstattung aller Abfertigungspositionen mit einem stationären 400 Hertz-Anschluss nicht möglich. An diesen restlichen Flugzeugpositionen werden künftig nur noch GPU, also Bodenstromaggregate, mit Batteriebetrieb zum Einsatz kommen. Sie versorgen die Bordsysteme dort abgestellter Flugzeuge. Zur Anschaffung zweier Aggregate erhält Fraport Fördermittel des Bundesministeriums in Höhe von 227.000 Euro. Mit der geförderten Neuanschaffung steigt die Zahl der batterieelektrischen GPU der Fraport AG auf 18. Bis 2029 sieht die Bedarfs- und Beschaffungsplanung insgesamt 22 batterieelektrische GPU vor.

8,5 Millionen Euro Fördermittel fließen in die Ertüchtigung von achtzehn Abfertigungspositionen am Flugsteig A des Terminal 1 mit PCA-Anlagen bis 2029. Diese pumpen vorklimatisierte Luft in die Passagierkabine und ersparen so den Einsatz kerosinbetriebener Hilfstriebwerke zur Kabinenklimatisierung. Zwei Positionen des Flugsteigs verfügen bereits über PCA- Technik.  

Ein weiterer Schritt in Richtung Net Zero

Fraport verfolgt das Ziel, bis spätestens 2045 an allen vollkonsolidierten Konzernstandorten weltweit den Status Net Zero in den Scopes 1 und 2 zu erreichen. Net Zero bedeutet Treibhausgasneutralität. Ein wichtiges Teilziel ist die Reduktion der CO₂e-Emissionen am Flughafen Frankfurt bis 2030 auf 50.000 Tonnen. Die Modernisierung der Bodenstromversorgung ist ein zentraler Hebel innerhalb des Maßnahmenpakets zur Dekarbonisierung, das in einem Masterplan mit insgesamt rund 2.000 Einzelmaßnahmen hinterlegt ist. Detaillierte Informationen zu Klimaschutz- und Umweltstrategie des Fraport-Konzerns bietet die Website des Flughafenbetreibers unter www.fraport.com/Umwelt-und-Klimaschutz.

Pressekontakt

Angelika Heinbuch

Themenmanagerin Nachhaltigkeit und Retail - Erreichbar Mi. bis Fr.

+49 69 690 - 28417 a.heinbuch@fraport.de www.fraport.com/de
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