Fraport treibt nachhaltige Infrastruktur voran:
EU unterstützt GREENVOLT-Projekt mit 2,55 Millionen Euro

Neue Bodenstromanlagen und Ladepunkte für klimafreundlichere Mobilität/ Projekt reduziert CO2-Ausstoß und stärkt nachhaltigen Flughafenbetrieb

Die Fraport AG hat das Grant Agreement für das durch die Europäische Union geförderte Projekt „GREENVOLT“ unterschrieben. Mit dem Programm stärkt der Flughafenbetreiber die Bodenstromversorgung und schafft umfassende Ladeinfrastruktur auf dem Vorfeld des Flughafens Frankfurt. Für die geplanten Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 8,5 Millionen Euro stellt die Europäische Union Fördermittel in Höhe von 2,55 Millionen Euro bereit. Der Umsetzungszeitraum läuft bis Ende 2027.

Im Rahmen des GREENVOLT-Projekts baut Fraport die Bodenstromversorgung an neun Vorfeldpositionen aus. Flugzeugcrews können künftig nach Ankunft auf einer dieser Positionen bei geeigneten Witterungsbedingungen ihre Hilfstriebwerke abschalten und so den Kerosinverbrauch deutlich senken. Darüber hinaus installiert das Unternehmen 322 neue Ladepunkte für elektrische Fahrzeuge und verteilt diese über das gesamte Vorfeldareal. Bodenverkehrsdienste sowie andere Firmen, die auf dem Vorfeld im Einsatz sind, profitieren von der Möglichkeit, ihre Fahrzeuge effizient und umweltfreundlich zu laden. Zusätzlich errichtet Fraport im Süden des Flughafens einen Batteriespeicher, der Energie aus der PV-Anlage an der Startbahn West zwischenlagert und flexibel bereitstellt.

  „Mit GREENVOLT setzen wir ein klares Zeichen für nachhaltige Innovation am Standort Frankfurt“, betont Dr. Jennifer Berz, Vice President Strategy & Sustainability der Fraport AG. „Wir investieren gezielt in emissionsarme Technologien und treiben die Transformation unserer Infrastruktur voran. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Erreichung unserer Klimaziele und zur Zukunftsfähigkeit des Luftverkehrs.“

GREENVOLT reduziert CO2-Ausstoß, Luftschadstoffe und Lärm spürbar und schafft die Basis für die weitere Elektrifizierung der Bodenverkehrsdienste. Mit dieser Verwendung der Fördermittel aus der EU-Förderung Connecting Europe Facility (CEF) für den Transportsektor setzt der Flughafenbetreiber neue Maßstäbe beim nachhaltigen Flughafenbetrieb.

Konzernweites Klimaschutzziel Net Zero

Umfangreiche Informationen zur Dekarbonisierung des Fraport-Konzerns beinhaltet die Pressemappe Klima und Umwelt. Bis spätestens 2045 verpflichtet sich der Fraport-Konzern, an allen vollkonsolidierten Standorten innerhalb der Scopes 1 und 2 den Status Net Zero zu erreichen. Unter die Betrachtung fallen nicht mehr nur CO2, sondern alle klimarelevanten Treibhausgase. Net Zero bedeutet Treibhausgasneutralität.

Pressekontakt

Angelika Heinbuch

Themenmanagerin Nachhaltigkeit und Retail - Erreichbar Mi. bis Fr.

+49 69 690 - 28417 a.heinbuch@fraport.de
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