TERMINAL 3: BAUEN FÜR DIE ZUKUNFT
Entering the future
Im Süden des Flughafens Frankfurt ist auf den Flächen der ehemaligen US-Militärbasis das Terminal 3 entstanden. Das Ausbauprojekt ist ein wichtiger Bestandteil der Zukunft des Frankfurt Airports. In der ersten Ausbaustufe mit den drei Flugsteigen G, H und J weist der Neubau eine Kapazität von bis zu 19 Millionen Passagieren pro Jahr auf. Mit der modularen Bauweise kann Fraport auf einen künftigen Anstieg des Kapazitätsbedarfs reagieren und das Terminal 3 erweitern. Im Vollausbau können hier dann bis zu 25 Millionen Fluggäste jährlich reisen.
Die Architektur des neuen Terminals besticht durch modernes Design und kurze Wege. Viel Glas sorgt für Tageslicht in den großzügig gestalteten Innenbereichen. Auf künstliche Lichtquellen wurde bei der Planung weitestgehend verzichtet. Leitungen und Rohre sind in die Architektur integriert. Auch in punkto Nachhaltigkeit setzt das neue Terminal Maßstäbe: Dank effizienter Bauweise und moderner Klimatechnik erfolgt eine größtmögliche Energienutzung.
Der futuristisch gestaltete Marktplatz im Zentrum des Terminals 3 ist nicht nur optisch beeindruckend: Auf einer Fläche von rund 6.000 Quadratmetern laden vielfältige Geschäfte und Gastronomieangebote zum Einkaufen und Verweilen ein. Insgesamt stehen im Terminal 3 auf 12.000 Quadratmetern 64 Shops und Restaurants zur Verfügung. Der Lounge-Bereich mit Blick auf das Vorfeld bietet Reisenden Raum zur Erholung. Zudem eröffnet Terminal 3 vielfältige Unterhaltungsmöglichkeiten und Services: Die Vorfreude auf den Flug können Kinder zum Beispiel auf einem der Spielplätze steigern. Reisende können zudem die Workstations nutzen, um vor dem (Weiter-)Flug beispielsweise E-Mails zu bearbeiten.
Terminal 3 ist optimal angebunden und für Reisende, Gäste und Beschäftigte schnell und komfortabel zu erreichen. In bis zu acht Minuten fährt die neue Sky Line-Bahn vom Terminal 1 zum Terminal 3. Mit einer Taktung von bis zu 2 Minuten bildet die Bahn das Herzstück der Anbindung des neuen Terminals.
Ergänzt wird die Infrastruktur durch einen neuen Bus-Bahnhof mit 27 Haltestellen, 45 Taxistellplätze sowie die Anbindung an überregionale Radwege. Zusätzlich ist ein Parkhaus mit 8.500 Stellplätzen direkt gegenüber des Terminalhauptgebäudes entstanden. Neben dem Parkhaus stehen mehrere Hundert Fahrradstellplätze, 30 davon mit Lademöglichkeiten für E-Bikes zur Verfügung. Dieses System aus Straßen, Brücken und Rampen sorgt dafür, dass die Reise bereits bei der Anfahrt komfortabel beginnt.
Terminal 3 in Zahlen
- Das neue Terminal bietet Raum für bis zu 19 Millionen Fluggäste jährlich
- Schengen- und Non-Schengen-Reisende können drei neue Flugsteige nutzen:
- G: Flexibel sowohl für Schengen- als auch für Non-Schengen-Verkehre konzipiert
- H: Für Schengen-Verkehre vorgesehen und bedient somit vor allem innereuropäisch Flugziele.
- J: Non-Schengen-Reisende und ist auf Langstreckenziele ausgerichtet.
- Mindestens 33 Positionen direkt am Gebäude bietet Terminal 3.
- 134 Check-in-Schalter und Drop-off-Points wird es am neuen Terminal 3 geben.
- Bis zu 15 Gepäckausgabebänder sind Teil des neuen Gepäcksystems.
- Rund 8 Minuten dauert die Fahrt mit der neuen Sky Line-Bahn von Terminal 1, mit Halt an Terminal 2, zu Terminal 3.
- Alle Fluggastbereiche sind barrierefrei. Fahrsteige, die auch mit Gepäckwagen genutzt werden können, bringen Reisende zügig voran.
- Im neuen Parkhaus direkt am Hauptgebäude von Terminal 3 finden insgesamt circa 8.500 Pkw Platz
- Bus-Bahnhof mit 27 Haltestellen
- 45 Taxistellplätze sowie die Anbindung an überregionale Radwege
ORAT Testbetrieb
Bevor das Terminal 3 offiziell den Betrieb aufnimmt, hat Fraport die Passagierprozesse auf Herz und Nieren geprüft. Von Januar bis Mitte April 2026 fand ein umfangreicher Probebetrieb statt, bei dem rund 8.000 freiwillige Komparsen alle Abläufe unter Realbedingungen durchspielten. An 21 Testtagen wurden alle wichtigen Abläufe einer Flugreise realitätsnah erprobt – von Ankunft, Check-in und Gepäckaufgabe über die Sicherheitskontrolle bis zum Boarding am Gate. Die Komparsen testeten dabei mit Gepäck und konkreten Aufgaben die Prozesse im Terminal.
Ziel des sogenannten ORAT-Prozesses (Operational Readiness and Airport Transfer) ist es, die Funktionalität der technischen Anlagen und die Effizienz der Prozesse des neuen Terminals sicherzustellen. Auch Sondersituationen wie Evakuierungen oder Systemausfälle wurden dabei simuliert.
Das Bauprojekt Terminal 3 – Häufig gestellte Fragen
Mit dem neuen Terminal 3 verantwortet die Fraport AG am Frankfurter Flughafen eines der größten privatfinanzierten Infrastrukturprojekte Europas. Im Folgenden sind Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuen Terminal 3 zusammengestellt.
Das langfristige Wachstum des Flugverkehrs ist mit dem 1972 eröffneten Terminal 1 und dem 1994 in Betrieb genommenen Terminal 2 nur begrenzt zu bewältigen. 2019 sind bereits mehr als 70 Millionen Menschen am Flughafen Frankfurt abgeflogen oder angekommen.
Deshalb ist das neue Terminal 3 als langfristig ausgelegtes Ausbauprojekt weiterhin ein wichtiger Bestandteil für die Zukunft des Frankfurt Airport. Mit seinem modular geplanten Bau können die einzelnen Bauabschnitte des Terminals eng am tatsächlichen Kapazitätsbedarf ausgelegt werden.
MEDIENBEREICH
Terminal 3: Ein neues Kapitel für den Flughafen Frankfurt
Mit der feierlichen Eröffnung des hochmodernen Terminal 3 setzt Fraport einen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte und eröffnet eines der fortschrittlichsten Terminals Europas.
Ab dem 23. April begrüßt das jüngste Terminal 57 Fluggesellschaften und ihre Passagiere mit zeitloser Architektur, kurzen Wegen und modernster Technologie. Freuen Sie sich auf innovative Services, eine außergewöhnliche Auswahl an Shops und Gastronomie sowie ein neues Reiseerlebnis am internationalen Drehkreuz Frankfurt!
Pressearbeit der Fraport AG
Das Einkaufserlebnis im Terminal 3 des Frankfurter Flughafens definiert „Die Kunst des Einzelhandels im Herzen Europas“. Eine unverwechselbare Handschrift begeistert Shoppingbegeisterte und Reisende, die auf der Suche nach etwas Besonderem sind.
BLICK IN DIE ZUKUNFT
Bildmaterial von der Visualisierung bis zum ersten Betriebstag des neuen Terminals (23. April 2026) am Flughafen Frankfurt
Weitere Visualisierungen
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