Pressemappe zum 26.07.2021

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Fraport setzt auf Windenergie

Strom für Frankfurt Airport kommt ab Juli teilweise aus Windparks

Ab 1. Juli bezieht die Fraport AG erstmals Anteile ihres Strombedarfs am Flughafen Frankfurt aus Windkraftanlagen. Der Strom stammt aus 12 bestehenden Onshore-Windparks entlang der deutschen Küste. Der grüne Energieeinkauf in Form eines Power Purchase Agreements (PPA) ist per Rahmenvertrag mit der Mainova-Tochtergesellschaft Energy Air GmbH möglich. Unabhängig davon läuft das Vergabeverfahren für ein umfassendes PPA weiter, das Fraport bereits seit Monaten mit Nachdruck vorantreibt: Dabei geht es um Windenergie aus noch zu errichtenden Offshore-Anlagen.

Beide Initiativen zeigen: Der Strommix des Flughafenbetreibers setzt sich   zunehmend aus erneuerbaren Energien zusammen. Sonnen- und Windkraft sollen in erheblichem Maß dazu beitragen, den CO2-Ausstoß der Fraport AG am Flughafen Frankfurt bis zum Jahr 2030 gegenüber dem Vergleichswert von 1990 um 65 Prozent zu reduzieren. „Klimaschutz ist die größte Herausforderung unserer Zeit“, betont Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. „Daher haben wir unser unternehmerisches Handeln schon früh an nationalen wie internationalen Klimaschutzzielen ausgerichtet und gehen diesen Weg auch in Krisenzeiten konsequent weiter“, erläutert er. „Der Abschluss dieses ersten PPA mit unserem Energie-Dienstleister Energy Air ist ein bedeutender Schritt innerhalb unserer Klimaschutzstrategie. Mit dieser Maßnahme reduzieren wir schon heute unseren CO2-Footprint und überbrücken die Phase bis zur geplanten Einspeisung von Windenergie im großen Stil.“

Ab 2025 soll diese aus Offshore-Windparkanlagen kommen. Derzeit läuft hierzu das Vergabeverfahren. Aktuell befindet sich Fraport in finalen Verhandlungen mit diversen Stromlieferanten und Betreibern von Windkraftanlagen. Der Prozess sei allerdings, wie erwartet, sehr komplex und werde noch weit bis in die zweite Jahreshälfte 2021 hinein andauern, erklärt Schulte. „Die Phase bis zur ersten Stromlieferung aus Offshore-Windanlagen wollen wir aktiv nutzen: Einerseits, um schon jetzt unseren Stromverbrauch sukzessive auf ‚grün‘ zu stellen. Andererseits wird uns dieses PPA auch wertvolle Erkenntnisse zur Einspeisung volatiler erneuerbarer Energiequellen in unser Airport-Netz liefern.“ Denn Frankfurt Airport sei wie kaum ein anderer Endverbraucher auf eine stabile Stromversorgung angewiesen, die jederzeit eine lückenlose Sicherheit für den Flugbetrieb gewährleisten muss, unterstreicht der Flughafenchef.

Dazu habe Fraport mit der Inbetriebnahme der ersten eigenen Photovoltaikanlage im Megawattbereich bereits gute Erfahrungen gewonnen. „Sonnen- und Windkraft sind für uns die Energiequellen der Zukunft“, bekennt Schulte, „diese werden wir zunehmend nutzen – sowohl an der Küste, als auch auf unserem eigenen Betriebsgelände. Auf unseren weitläufigen Dachflächen und entlang unserer Start- und Landebahnen bieten sich hierfür vielfältige Möglichkeiten. Unsere Fachabteilungen arbeiten bereits an Machbarkeitsstudien und planen umfangreiche Tests, so dass auch Sonnenenergie am Standort Frankfurt Airport schon bald in breiter Form nutzbar gemacht werden kann“, verspricht er. Flankierend dazu treibe man selbstverständlich weiterhin vielfältige Energiesparmaßnahmen in Gebäuden und Anlagen voran.

Die Vertragslaufzeit für das nun abgeschlossene erste PPA beträgt 18 Monate und endet planmäßig zum 31. Dezember 2022. In der zweiten Jahreshälfte 2021 sollen insgesamt 26 Gigawattstunden aus Windkraftanlagen an den Airport fließen, 2022 sogar 42 Gigawattstunden. Daraus werden bis zum Jahresende 2021 etwa zehn und im Lauf des Jahres 2022 etwa fünfzehn Prozent des Strombedarfs gedeckt. Tendenz in den Folgejahren: weiter steigend.

Die ab Juli Strom für Frankfurt Airport erzeugenden Windparks sind allesamt in den 90er Jahren im Zuge der Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) entstanden. Sie wurden in Onshore-Bauweise, also an Land, errichtet und gelten im Sinne des EEG mittlerweile als ausgefördert. Fraport sichert mit der genannten jährlich garantierten Abnahmemenge den wirtschaftlichen Fortbetrieb dieser Einrichtungen des norwegischen Stromproduzenten Statkraft.

Flughafenbetreiber für 2020 mit europäischer Airport Carbon Accreditation ausgezeichnet / Unabhängige Prüfer bestätigen beispielhaften CO2-Abbau

Flughafenbetreiber für 2020 mit europäischer Airport Carbon Accreditation ausgezeichnet / Unabhängige Prüfer bestätigen beispielhaften CO2-Abbau

Die Fraport AG hat seit 2008 klare Klimaschutzziele und setzt diese konsequent um. Zum elften Mal in Folge erhält der Flughafenbetreiber für den Standort Frankfurt deshalb das Klimazertifikat der Airport Carbon Accreditation (ACA). Mit diesem Programm überprüft der europäische Flughafenverband Airports Council International Europe, wie Flughäfen ihren Ausstoß des klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids verringern.

Das ACA-Programm kennt für den Klimaschutz an Flughäfen vier Stufen: Messung, Reduktion, Optimierung, Neutralität. Die Auszeichnung basiert auf einer Prüfung durch unabhängige Sachverständige. Am Flughafen Frankfurt hat Fraport die Stufe „Optimierung“ wiederholt bestätigt. Gegenüber dem Jahr 2001 hat das Unternehmen seine CO2-Emissionen um mehr als 40 Prozent gesenkt – insgesamt um etwa 127.000 Tonnen.

Weltweit haben die durch ACA zertifizierten Flughäfen im vergangenen Jahr zusammen mehr als 320.000 Tonnen CO2 eingespart. „2008 haben wir daran mitgearbeitet, das Klimaschutz-Programm zu entwickeln, und damit international Maßstäbe gesetzt“, sagt Dr. Wolfgang Scholze, der das Umweltmanagement bei Fraport leitet. „2009 haben wir als weltweit erster Flughafenbetreiber das Zertifikat erhalten.“ Inzwischen sind neben Frankfurt sechs weitere Fraport-Konzernflughäfen über ACA zertifiziert.

2018 stieß das Unternehmen in Frankfurt 188.631 Tonnen CO2 aus. Die Zahlen für 2019 stehen noch aus, die Prognose liegt bei rund 175.000 Tonnen. „Wir sind auf einem konstant guten Weg“, betont Scholze. In den nächsten zehn Jahren will Fraport seinen CO2-Ausstoß am Flughafen Frankfurt auf 80.000 Tonnen im Jahr verringern. Bis 2050 soll das Unternehmen in Frankfurt CO2-frei sein, also keine Emissionen mehr ausstoßen.

Schritte auf dem Weg dorthin: Bis Mitte des Jahres entsteht in der CargoCity Süd eine Frachthalle mit der ersten großflächigen Photovoltaik-Anlage am Flughafen. Nach und nach werden weitere Fahrzeuge auf dem Vorfeld auf emissionsfreie Alternativen umgestellt. Aktuell läuft ein Test mit zwei Elektrobussen für den Transport von Passagieren. Außerdem beabsichtigt Fraport, in Wind- und Sonnenenergie zu investieren. Ziel ist es, mit regenerativen Energien den eigenen Strombedarf am Standort Frankfurt weitestgehend zu decken.

Fraport setzt am Flughafen Frankfurt auf Grünstrom

Unternehmen hält trotz Corona-Krise an Klimaschutzzielen fest/ Strombezug aus Windenergie geplant / Grünstromanteil allein durch Windkraft ab 2025 bereits bei etwa 85 Prozent / Bau großflächiger Photovoltaik-Anlage auf Frachthalle läuft / Weitere Projekte in Planung

FRA/ibe – Ein großer Teil des Strombedarfs der Fraport AG am Flughafen Frankfurt soll künftig aus Windenergie kommen. Das plant der Flughafenbetreiber Fraport – und setzt damit weiter seine Klimaschutzziele konsequent um. Das Unternehmen will mit einem Betreiber eines Offshore-Windparks vereinbaren, ab spätestens 2025 eine jährliche Mindestmenge Grünstrom abzunehmen. Dazu erfolgt am heutigen Tag die dafür notwendige Marktbekanntmachung.

„Auch in der aktuell sehr schwierigen Situation behalten wir die Herausforderung Klimaschutz fest im Blick. Allein aus diesem Windenergie-Projekt planen wir ab 2025 etwa 85 Prozent unseres Strombedarfs am Flughafen Frankfurt aus regenerativen Quellen zu beziehen“, betont Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte. Ziel Fraports bleibe es, bis 2030 den Strombedarf am Flughafen Frankfurt größtenteils aus regenerativen Energien zu beziehen.

Klimaschutzziele haben Bestand

Die Nutzung regenerativer Energien ist ein wesentlicher Baustein, um die selbst gesteckten Klimaschutzziele zu erreichen. So will Fraport seine CO2-Emissionen in Frankfurt bis 2030 von aktuell rund 170.000 Tonnen im Jahr deutlich auf 80.000 Tonnen im Jahr verringern. Ab dem Jahr 2050 will das Unternehmen CO2-frei sein, also keine Emissionen mehr ausstoßen.

Im Rahmen eines „Power Purchase Agreements“ beabsichtigt Fraport, sich mit dem Betreiber eines Offshore-Windparks auf eine Liefermenge von bis zu 350 Gigawattstunden Grünstrom pro Jahr zu einigen. „Wir wollen erneuerbare Energien vorantreiben und suchen dafür einen kompetenten Partner. Mit einem solchen Vertrag können wir für die Zukunft sicher planen, ohne selbst in die Projektrealisierung einsteigen zu müssen“, erklärt Schulte.

Sonnenenergie am Flughafen

Gleichzeitig setzt das Unternehmen darauf, am Flughafen selbst Strom zu erzeugen. Aktuell entsteht auf einer neuen Frachthalle in der CargoCity Süd die erste großflächige Photovoltaik-Anlage am Flughafen Frankfurt. Diese soll künftig mehr als 1,5 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Damit ließen sich mehr als 450 Haushalte mit vier Personen ein Jahr lang mit Strom versorgen. Auch am Bau einer Photovoltaik-Anlage auf dem Parkhaus des neuen Terminals 3 hält Fraport fest.

Mit diesen und weiteren Maßnahmen wird der Grünstromanteil am Flughafen Frankfurt bereits 2030 nach aktueller Planung bei etwa 94 Prozent liegen.

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LED-Befeuerung Rollweg

Rollverkehr am Abend

LED-Beleuchtung Ankunft T1

Neue Vorfahrt Ankunft Terminal 1 wenige Stunden vor Inbetriebnahme

LED-Beleuchtung Position

Prototyp LED-Beleuchtung an Pos.503

LED-Beleuchtung Vorfeld

Prototyp LED-Beleuchtung auf Vorfeldposition

Photovoltaik Swissport-Halle 2

Photovoltaikanlage auf dem Dach der Swissport-Halle

Photovoltaik Swissport-Halle

Photovoltaikanlage auf dem Dach der Swissport-Halle

Elektromobilität

Ladestation für Elektro, Umwelt, Nachhaltigkeit Palettenhubwagen *** Local Caption ***

E-Mobilität Fluggasttreppe

Fluggasttreppe

E-Mobilität Förderband

Förderbandwagen

E-Mobilität Gepäckschlepper

Zugmaschine

E-Mobilität Palettenhubwagen

Palettenhubwagen

Klimazentrale Detailbild

Klimazentrale Terminal 1

LED-Befeuerung Rollweg 2

 

Stefan Schulte spricht mit Medienvertretern

 

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Michael Boddenberg, Stefan Schulte - Gepäckschlepper

 

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Michael Boddenberg, Stefan Schulte - Klimazentrale 2

 

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Michael Boddenberg, Stefan Schulte - Klimazentrale

 

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Michael Boddenberg, Stefan Schulte - Photovoltaik-Anlage Swissport 2

 

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Michael Boddenberg am Steuer eines Gepäckschleppers

 

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Michael Boddenberg spricht mit Medienvertretern

 

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  • Datum: 26.07.2021