Terminal 3: Bauen für die Zukunft

Animationsfilm Terminal 3 2019

 

Building the Future

Im Süden des Flughafens Frankfurt entsteht auf den Flächen der ehemaligen US-Militärbasis das Terminal 3. Das langfristig ausgelegte Ausbauprojekt ist trotz der unvorhergesehenen Beeinträchtigungen des Luftverkehrs durch die Corona-Pandemie ein wichtiger Bestandteil der Zukunft des Frankfurt Airport. Denn: Der Luftverkehr wird mittel- und langfristig wieder wachsen. Mit seinem modular geplanten Bau können die insgesamt drei Bauabschnitte des Terminals eng am tatsächlichen Kapazitätsbedarf ausgelegt werden. Im Vollausbau können hier dann bis zu 25 Millionen Passagiere jährlich reisen. Da Fraport erst ab 2025 erwartet, beiden Passagierzahlen wieder in etwa das Niveau vor der Corona-Pandemie zu erreichen, plant Fraport für einen Betriebsstart von Terminal 3 frühestens mit 2025 – wenn es die Nachfragesituation dann schon ermöglicht. Die Inbetriebnahme wäre dann mit zunächst drei Flugsteigen bis zu einer Kapazität von 19 Mio. Passagieren jährlich möglich.

Die Architektur des neuen Terminals besticht durch Modernität. Viel Glas sorgt für Tageslicht in den großzügig gestalteten Hallen und Räumen. Auf künstliche Lichtquellen haben die Planer weitestgehend verzichtet. Leitungen und Rohre sind in die Architektur integriert und stören weder Weitläufigkeit noch Ästhetik. Auch in punkto Nachhaltigkeit setzt das neue Terminal Maßstäbe: Dank effizienter Bauweise und moderner Technik benötigt es kaum Heizenergie.

Der großzügige Marktplatz im Zentrum des Terminals 3 ist nicht nur optisch beeindruckend: Auf einer Fläche von rund 6.000 Quadratmetern laden vielfältige Retail- und Gastronomieangebote zum Einkaufen und Verweilen ein. Der Lounge-Bereich mit Blick auf das Vorfeld bietet Reisenden Raum zur Erholung und direkten Zugang zu den zahlreichen Shops und Restaurants. Zudem bietet Terminal 3 zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten und Services: Die Vorfreude auf den Flug können Kinder zum Beispiel auf einem der Spielplätze überbrücken. Geschäftsreisende können an einer Workbench vor dem (Weiter-)Flug ungestört produktiv sein.

Dabei ist Terminal 3 optimal angebunden und für Passagiere schnell und komfortabel zu erreichen. Ähnlich der bestehenden Sky Lline-Bahn baut Fraport dafür eine neue Sky Line-Bahn,die Terminal 3 mit den beiden bestehenden Terminals verbindet. Von Terminal 1 bis Terminal3 dauert die Fahrt, mit kurzem Halt an Terminal 2, knapp acht Minuten. Neben der neuen SkyLine-Bahn wird Terminal 3 auch gut mit Taxi, dem Reisebus oder dem eigenen Pkw erreichbar sein. Autofahrer können im Parkhaus direkt neben Terminal einen der 8.500 Stellplätze nutzen.

 

Was bisher geschah - Die wichtigsten Meilensteine

 

Blick in die Zukunft - Visualisierungen des neuen Terminals am Flughafen Frankfurt

Innenansicht PTS-Station

 

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  • Auflösung: 4441 x 2500
  • Datum: 19.05.2020
Visualisierung Marktplatz

 

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  • Auflösung: 2876 x 1618
  • Datum: 22.07.2020
Visualisierung Flugsteig

 

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  • Datum: 22.07.2020
PTS-Station

 

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  • Datum: 19.05.2020
Terminal 3 Außenansicht

 

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  • Datum: 19.05.2020
Gastronomie Terminal 3

 

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  • Auflösung: 1422 x 800
  • Datum: 19.05.2020
Innenansicht Check-in-Halle Terminal 3

 

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  • Auflösung: 1421 x 800
  • Datum: 19.05.2020
Terminal 3

Terminal 3 außen

Verfolgen Sie hier den Baufortschritt

Terminal 3 in Zahlen

Mit dem Ausbauprojekt Terminal 3 stellt sich die Fraport AG langfristig für die Entwicklungendes Luftverkehrs auf. Dabei setzt Terminal 3 neue Maßstäbe, wie folgende Zahlen zeigen:

  • 19 Millionen Passagiere werden nach der baulichen Fertigstellung von Terminal 3 2024 dort abfliegen und ankommen können.
  • Schengen- und Non-Schengen-Reisende können 3 neue Flugsteige mit einer Länge von 1.400Metern nutzen.
  • Mindestens 33 Positionen direkt am Gebäude bietet Terminal 3, die teilweise auch diemodernsten Großraumflugzeuge nutzen können.
  • Die Grundfläche des neuen Terminals beträgt circa 176.000 m² – das entspricht rund 25 Fußballfeldern.
  • Etwa 403.000 m² Gesamtfläche umfassen das Hauptgebäude und die drei Flugsteige – nimmt man alle Ober- und Untergeschosse zusammen.
  • Bis zu 100 Check-in-Schalter und Drop-off-Points wird es am neuen Terminal 3 geben.
  • 15 Gepäckausgabebänder sind Teil des neuen Gepäcksystems, das Terminal 3 mit den bestehenden Terminals verbindet.
  • 8 Minuten dauert die Fahrt mit der neuen Sky Line-Bahn von Terminal 1, mit Halt anTerminal 2, zu Terminal 3.

Das Bauprojekt Terminal 3 – Häufig gestellte Fragen

Mit dem neuen Terminal 3 verantwortet die Fraport AG am Frankfurter Flughafen eines der größten privatfinanzierten Infrastrukturprojekte Europas. Im Folgenden sind Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuen Terminal 3 zusammengestellt.

Das langfristige Wachstum des Flugverkehrs ist mit dem 1972 eröffneten Terminal 1 und dem 1994 in Betrieb genommenen Terminal 2 nur begrenzt zu bewältigen. 2019 sind bereits mehr als 70 Millionen Menschen am Flughafen Frankfurt abgeflogen oder angekommen. Unvorhergesehene Ereignisse wie die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 haben den Luftverkehr in einem bisher nie dagewesenen Maße beeinträchtigt. Aber wie es schon die Erfahrungen mit anderen Krisen in der Vergangenheit gezeigt haben, wird der Luftverkehr mittel- und langfristig wieder wachsen.

Deshalb ist das neue Terminal 3 als langfristig ausgelegtes Ausbauprojekt weiterhin ein wichtiger Bestandteil für die Zukunft des Frankfurt Airport. Mit seinem modular geplanten Bau können die insgesamt drei Bauabschnitte des Terminals eng am tatsächlichen Kapazitätsbedarf ausgelegt werden.

Der Bau des Terminals ist in insgesamt drei Bauabschnitten möglich – je nach Kapazitätsbedarf. Im ersten Bauabschnitt werden das Hauptgebäude sowie die Flugsteige H und J bereits seit 2015 gebaut. In den vergangenen Jahren sorgte ein stetes Passagierwachstum für eine steigende Auslastung der Terminals 1 und 2. Um hier kurzfristig zu entlasten, wurde nach umfassender Prüfung verschiedener Optionen gemäß der Planfeststellung entschieden, den Bau des zweiten Bauabschnitts, bestehend aus Flugsteig G, vorzuziehen. Weitere Informationen zu Flugsteig G finden Sie hier.

Weitere Baumaßnahmen binden das neue Terminal an die bestehende Infrastruktur an. Beispiele dafür: die Erweiterung der Anschlussstelle Zeppelinheim an die A 5, ein Parkhaus mit 8.500 Parkplätzen sowie eine neue Sky Line-Bahn, die die bestehende Sky Line-Bahn ergänzt. Im Rahmen des Bauvorhabens wird auch die Anbindung an die technische Infrastruktur des Flughafens Frankfurt umgesetzt.

Mit Flugsteig G wird voraussichtlich 2021 der erste Teil des neuen Terminals in wesentlichen Bereichen bautechnisch fertiggestellt – mit einer Kapazität von zunächst vier bis fünf Millionen Passagiere. Das Terminal-Hauptgebäude und die Flugsteige H und J werden voraussichtlich 2024 fertiggestellt. Das gesamte Terminal mit allen drei Flugsteigen wird dann bereits eine Kapazität von 19 Millionen Passagieren haben. Bauprojekten dieser Größe und Komplexität wohnt allerdings immer eine gewisse Dynamik inne. Vor dem Hintergrund der weltweiten Corona-Pandemie wird eine Inbetriebnahme von Flugsteig G und dem Terminal-Hauptgebäude mit den Flugsteigen H und J eng am tatsächlichen Kapazitätsbedarf ausgerichtet. Es ist zuerwarten, dass erst ab 2025, bei den Passagierzahlen wieder in etwa das Vorkrisenniveau erreicht wird, sodass ein Betriebsstart von Terminal 3 frühestens 2025 angepeilt wird – wenn es die Nachfragesituation dann schon ermöglicht. Durch den großen Baufortschritt von Flugsteig G besteht jedoch die Möglichkeit, diesen bei entsprechender Nachfrage schon früher als den ersten Bauabschnitt in Betrieb zu nehmen. Mit dem Fortschreiten des Bauprojekts wird sich das Bild hier weiter schärfen. Folgen Sie hier dem aktuellen Baufortschritt: www.terminal3.info

Terminal 3 entsteht auf dem Gelände der ehemaligen US-Militärbasis, auf der Südseite des Flughafens Frankfurt. Die Rhein-Main Air Base war von 1945 bis 2005 ein zentraler Stützpunkt der US-Luftwaffe in Deutschland. Während des Kalten Krieges starteten von hier aus die „Rosinenbomber“, die die Menschen in Berlin über die Luftbrücke versorgten. Mit der Schließung des Stützpunkts am 30. September 2005 wurde die Fläche dem Flughafen Frankfurt zur Verfügung gestellt.

Terminal 3 wird bequem und einfach zu erreichen sein. Dafür sorgt die Anbindung an das bestehende Straßenverkehrsnetz über den Ausbau des Autobahnanschlusses Zeppelinheim an die A 5. Auch die Anreise mit dem Zug ist bequem möglich: Vom Regional- oder Fernbahnhof am Terminal 1 bringt Sie die neue Sky Line-Bahn in nur acht Minuten über Terminal 2 zum Terminal 3.

Terminal 3 ist eines der größten privatfinanzierten Infrastrukturprojekte Europas. Die Fraport AG baut das neue Terminal mit den Anschlussmaßnahmen nicht nur während des laufenden Flughafenbetriebs, sondern auch aus eigener finanzieller Kraft.

Fraport steht als Flughafenbetreiber ständig in Gesprächen mit verschiedenen Airlines. Erfreulich ist, dass das Interesse an Terminal 3 bereits groß und das Feedback positiv ist. Die moderne Ausrichtung von Terminal 3 und die gute Anbindung an Terminal 1 und 2 kommt insbesondere bei Airlines gut an, die Wert auf hohe Aufenthaltsqualität, kundenorientierte Services und neueste Abfertigungsprozesse legen. Allerdings haben Fluggesellschaften deutlich kürzere Planungszyklen. Welche Airlines sich im Terminal 3 ansiedeln werden, wird deshalb erst wenige Jahre vor der Eröffnung feststehen.

Mit dem Spatenstich am 5. Oktober 2015 begann der Bau von Terminal 3. Nach mehr als 15 Jahren intensiver Planungen, Genehmigungsverfahren und Prüfungen fand auf dem Gelände der offizielle Startschuss für eines der größten privatfinanzierten Infrastrukturprojekte Europas statt. Der Bau schreitet derzeit wie geplant voran. Detaillierte Informationen zum aktuellen Stand des Bauprojekts sind hier zu finden: www.terminal3.info

Bereits bei den Planungen für Terminal 3 spielte der Gedanke der Nachhaltigkeit eine tragende Rolle. Unter anderem werden eine hochwärmegedämmte Gebäudehülle, bedarfsangepasster Sonnenschutz, optimierte Tageslichtnutzung, eine effiziente Wärmerückgewinnung, ein effizientes Quellluftsystem sowie der flächendeckende Einsatz von LED für den nachhaltigen Betrieb des Terminals sorgen. Für das Dach von Terminal 3 sowie dem neuen Parkhaus wird an Lösungen gearbeitet, um großflächig Photovoltaik-Folien beziehungsweise -Panels einzurichten.

Terminal 3 wird auch ein umfassendes Doppelleitungssystem zur nachhaltigen Wiederverwendung von Wasser nutzen. Dazu wird ein Rückhaltebecken für Regenwasser mit einer zugehörigen Aufbereitungsanlage errichtet. Das Dachflächenwasser des neuen Terminals lässt sich in dieses Rückhaltebecken ableiten und zu Brauchwasser aufbereiten.

Mit der Gründung einer eigenständigen Projekt-GmbH hat Fraport dafür optimale Voraussetzungen geschaffen. Die Erfahrungen Fraport-eigener und vergleichbarer Infrastrukturprojekte zeigen, dass in der nun anstehenden Realisierungsphase eine möglichst eigen- und selbstständige Organisationsform sinnvoll ist. Im September 2016 wurde dafür die Fraport Ausbau Süd GmbH als hundertprozentiges Tochterunternehmen der Fraport AG gegründet, die den Bau verantwortet. Sie verfügt über alle notwendigen Ressourcen, gleichzeitig ermöglicht die effiziente Organisation zeitnahe, klare Entscheidungsstrukturen.

Verfolgen Sie hier den Baufortschritt

Wir bauen das Tor zur Welt – werden Sie ein Teil des Projekts!

Wir investieren als Unternehmen in großem Umfang, um mit Terminal 3 ein wichtiges Stück Infrastruktur zu schaffen und damit den Wirtschaftsmotor Frankfurt Airport international wettbewerbsfähig zu halten. Dabei können wir auf große Erfahrung in der Umsetzung von Infrastruktur-Projekten in Deutschland und auch international zurückgreifen. Auch, weil wir verlässlicher Partner für die Unternehmen sind, die wir beauftragen. Schließlich sind wir selbst Unternehmer. Mit dem Terminal 3 entsteht ein Aushängeschild für den Flughafen Frankfurt und die gesamte Region. Wir suchen Experten, die gemeinsam mit unseren Spezialisten den Bau von Terminal 3 gestalten. Dabei wollen wir die (regionale) Wirtschaft möglichst breit stärken – auch deshalb verzichten wir bewusst darauf, sämtliche Bauleistungen einem Generalunternehmer zu übertragen.

 

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Ansprechpartner für Journalisten

Christian Engel

Sprecher Infrastruktur und Terminal 3

c.engel2@fraport.de +49 69 690-30713