Wirklich an alles gedacht?
Flugreise im Sommer am besten mit Checkliste

Reisesommer 2021: Sorgfältige Reisevorbereitung unerlässlich /
Frankfurt Airport ruft Fluggäste zu aktiver Unterstützung auf

Das Fernweh ist groß. Insbesondere Flugreisen sind wieder zunehmend gefragt. Mit Beginn der Sommerferien rechnet Frankfurt Airport mit einem spürbar anziehenden Passagieraufkommen und erwartet täglich um die 100.000 Fluggäste. Zum Vergleich: Im Sommer 2019 – vor Corona – lagen einzelne Tageshöchstwerte bei über 240.000 Passagieren. Flughafenbetreiber Fraport hat mit der Reaktivierung von Terminal 2 frühzeitig auf die aktuelle Entwicklung reagiert, um Passagiermengen bestmöglich entzerren zu können. Infektionsschutzmaßnahmen wie Maskentragepflicht und Abstandsgebot bestehen weiterhin. Allerdings gilt: Das Passagieraufkommen wird nur dann zu bewältigen sein, wenn sich Fluggäste optimal auf die Reise vorbereiten und sämtliche Unterlagen jederzeit griffbereit und übersichtlich parat halten.

Daniela Weiss vom Terminalmanagement der Fraport AG erklärt: „Es gab bereits vor der Pandemie beim Fliegen schon viele Regeln – die gelten natürlich weiterhin. Aber etliche Prozesse haben sich mit Corona nochmal verändert. Einiges ist zeitaufwendiger geworden“. Trotz insgesamt deutlich geringerer Passagierzahl als in vorherigen Jahren könne das zu Wartezeiten führen, bittet sie um Verständnis. „Mit der richtigen Vorbereitung kann aber jede und jeder Einzelne dazu beitragen, dass sich diese Wartezeiten in Grenzen halten. So startet der Urlaub nicht nur sicher, sondern auch entspannt“, sagt sie.

 

Frühzeitig schlau machen und immer wieder prüfen

„Oberstes Gebot in diesem Sommer: Besuchen Sie frühzeitig und regelmäßig unsere Reisehomepage“, rät Weiss allen Reisewilligen. Die Website www.frankfurt-airport.com bietet rechtzeitig zum Ferienstart ein neues Feature: den Reiseassistenten. Dieser bündelt sämtliche wissenswerten Informationen. Er zeigt alle Tipps, Hinweise und konkreten Regeln in chronologischer Reihenfolge entlang der Reiseprozesskette – von den ersten Planungsschritten bis hin zu Packen, Anreiseorganisation, Verhaltensregeln am Airport und Vorbereitung auf die Rückkehr nach Deutschland. Diese Tipps und Hinweise seien aufgrund der andauernden Pandemiesituation sehr umfangreich aber allesamt notwendig und hilfreich, erläutert die Terminalmanagerin. „Viele Regeln können sich auch schnell wieder ändern“, betont sie, „deshalb gilt es in diesem Jahr, immer wieder neu zu prüfen: Was muss ich erledigen? Was benötige ich an Unterlagen? Wie verhalte ich mich richtig? Und das ist wiederum abhängig von ganz vielen individuellen Faktoren.“

Reisedokumente vollständig parat halten

Ein wichtiger Punkt der Reisevorbereitung ist die Zusammenstellung der Reisekokumente. Je nach Destination ist es mit Reisepass oder Personalausweis in diesem Sommer nicht getan. Hinzu kommen, je nach persönlicher Situation: ein Impfnachweis, ein Genesenenattest, offizielle Testergebnisse oder ein Quarantänenachweis – entweder in schriflticher oder in elektronischer Form. „Vieles muss mehrfach vorgezeigt werden“, informiert Weiss, „deshalb empfiehlt es sich, alle Dokumente für die ganze Familie übersichtlich geordnet und jederzeit griffbereit bei sich zu tragen.“ Das gilt insbesondere beim Check-in und bei der Grenzkontrolle. Etliche Zielländer verlangen außerdem eine Einreiseanmeldung. Diese ist meist digital möglich.

Richtig packen und Handgepäck reduzieren

„Trotz vieler neuer, pandemiebedingter Regeln haben auch die bekannten Gepäckrichtlinien weiterhin Bestand und dürfen nicht in Vergessenheit geraten“, macht Weiss deutlich. Auch hierzu lohnt ein Blick in den Reiseassistenten. Flüssigkeiten, Medikamente, Desinfektionsmittel, gefährliche Gegenstände, Elektronik – insbesondere Akkus, E-Zigaretten und Powerbanks: Für viele Dinge gibt es Sonderregelungen. „Das ist eine kleine Wissenschaft für sich. Da sollte man nochmal genau nachlesen, was wohin gehört, damit es an der Sicherheitskontrolle nicht zu Überraschungen und Verzögerungen kommt“, empfiehlt sie. Außerdem gilt: „Am einfachsten reist es sich mit leichtem Gepäck. Halten Sie sich unbedingt an die Gepäckbestimmungen Ihrer Airline und reduzieren Sie das Handgepäck auf das absolut notwendige Minimum – am besten nur ein Stück pro Person. Das entlastet Sie selbst und die Kontrollstelle enorm.“

Anreise und Aufenthalt am Airport planen

In Pandemiezeiten reisen viele Passagiere mit dem eigenen Pkw an. Hier ist es ratsam, den Stellplatz im Terminal-Parkhaus vorauszubuchen. Dies ist unter www.parken.frankfurt-airport.com möglich. Fluggäste sollten sich mindestens zwei Stunden vor Abflug im Terminal einfinden. Den Check-in erledigen Reisende bestenfalls vorher zu Hause online.

Während des Aufenthalts am Airport gilt konsequent Maskenpflicht – zugelassen sind FFP2-Mund-Nasenschutz sowie medizinische Masken. Diese und weitere hygienische Produkte sind flughafenweit erhältlich. Außerdem sollten Gäste mindestens eine Ersatzmaske mitführen. 

Mit Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen öffnen auch am Flughafen Frankfurt wieder mehr Geschäfte und Restaurants. Eine Grundversorgung mit Speisen und Getränken sowie Medikamenten, Duty Free-Angebot und Services wie Autovermietung und Geldwechsel ist flächendeckend gewährleistet. Öffnungszeiten und Angebot orientieren sich am Passagieraufkommen. Wer etwas Bestimmtes sucht, sollte sich auch hierzu vorab online auf der Reisehomepage informieren. Wichtiger Hinweis: Der Verzehr von Speisen und Getränken ist flughafenweit gestattet. Da hierbei allerdings kurzfristig die Maske abgenommen wird, gilt es in diesen Situationen unbedingt Abstand von anderen Personen zu halten.

„Gleiches gilt für alle anderen Infektionsschutzmaßnahmen“, erinnert Weiss. „Abstände, Handhygiene, Schutzvorrichtungen – die Voraussetzungen haben wir mit unzähligen Einzelmaßnahmen getroffen. Die korrekte Umsetzung liegt in der Eigenverantwortung unserer Passagiere“, appelliert sie. 

Testmöglichkeiten flächendeckend vorhanden

Am Flughafen Frankfurt gibt es mittlerweile zahlreiche Testzentren. Diese befinden sich im Übergangsbauwerk zum Fernbahnhof, in beiden Terminals und – in Kombination mit Vorabend Check-in und Gepäckaufgabe – auch als Drive Through-Angebot am Terminal 1. Aufschluss hierüber gibt ebenfalls der Reiseassistent. „Manche Angebote müssen Sie allerdings vorausbuchen und in jedem Fall entsprechend zusätzliche Zeit einplanen“, informiert Weiss. „Haben Sie unsere Tipps und Hinweise allesamt berücksichtigt? Dann steht einem entspannten Start in den Sommerurlaub nichts im Weg“, ist sie sicher. 

Pressekontakt

Christian Engel

Themenmanager Infrastruktur und Terminal 3

c.engel2@fraport.de +49 69 690-30713
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